Zerfall einer Weltordnung

Gesellschaften werden im Wesentlichen von drei Säulen getragen. Einem kollektivem soziokulturellen Gerechtigkeitsempfinden, einem verbindendem Wirtschaftssystem und einer, die politische Umsetzung bestimmenden Staatsdoktrin. Jede dieser Säulen ist wichtig und ein harmonisches Staats- und Gesellschaftsgefüge stellt sich ein, wenn jeder dieser Säulen ein gleicher Stellenwert eingeräumt wird. Gesellschaftliche Spannungen entstehen, wenn eine der Säulen stärker gewichtet wird. …

„Putin Versteher“

Russland, vertreten durch seinen Präsidenten Wladimir Putin, ist zum Feindbild des europäisch-anglikanischen Machtbündnis, der NATO geworden. Der kalte Krieg, der seit über zwei Jahrzehnten überwunden schien, wurde innerhalb nur weniger Wochen, nicht nur wieder entfacht, sondern mit all seinen absurden Begrifflichkeiten und diffusen Ängsten, fest im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert. 25 Jahre bilaterale Annäherung scheinen vergebens …

Die Kunst der Wissenschaft

  Die Wissenden glauben sich als Führer der Gesellschaft und ihre Führung wurde ihnen zur Kunst. Eine Kunst die Wissen schafft und so nennen sie diese Wissenschaft. Sie diagnostizieren, verifizieren und dozieren in solcher Flachheit, das ihnen schon die geringste Erkenntnis, als Beweis ihrer Wissensgabe gilt und letztlich ihrer Allwissenheit zu beweisen scheint. Dieses genügt …

Angst vor Armut

Als Teil der Gesellschaft ist Armut das Stigmata, an dem sie die Wertlosigkeit des Einzelnen für ihre Gemeinschaft erkennt. Die Angst jedes Einzelnen vor Ausgrenzung durch Armut ist so groß, dass jeder sich jedem Joch unterwirft, das ihn vor dieser Ausgrenzung zu bewahren verspricht. Doch nicht die Armut des Ich, nur die Armut am Mehrwert …

Sinn der Arbeit

Als Teil der Gesellschaft ist der Einzelne nicht mehr als ein Werkzeug ihrer Ziele und ihr Ziel ist das immer mehr. Das Mehr ist ihr Sinn und der Mehrwert sein Ausdruck. So ist das Mehr und sein Mehrwert der Gesellschaft zum Sinn geworden. Arbeit ist ihre Grundlage zur Erreichung der Ziele, der kein Einzelner bedarf …